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  1. [quote]https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2021/06/16/mehr-schnupfen-bei-delta-variante-aus-indien Laut Spector fühlt sich eine Infektion mit der Delta-Variante für jüngere Menschen „eher wie eine schlimme Erkältung“ an [/quote] Hört sich fast so an das der Virus sich mehr und mehr zum Infekt mutiert.
  2. Cool. Kein Zweifel. So wird es sein.
  3. Meine nächsen Konzerte sind - Stand jetzt - erst Ende dieses und Anfang kommenden Jahres. Fri 2021-12-03 - Batschkapp - FINNTROLL, Opener: Skálmöld Fri 2022-01-28 - Batschkapp - KATATONIA & SÓLSTAFIR
  4. [quote=2cvrs] Es geht mir darum, ob wir langfristig mit den Verschiebungen der Werterelationen, die die Omnipräsenz des Themas "Corona" mit sich gebracht hat, leben möchten. [/quote] Ich sehe keine Verschiebung. In meinen Werterelationen stehen Menschenleben wesentlich weiter oben als der Besuch von Weinfesten. Deine Argumentation mit den Krankenhauskeimen kann ich nachvollziehen. Das ist aber eher ein Problem des nicht nachhaltig genug betriebenen Gegensteuerns, was wir ja auch bei anderen Problemen beobachten (Klimawandel). [quote=2cvrs] Mich besorgt es, wenn ein reflektierter und besonnener Mensch wie WA mit Hinweis auf die nicht geimpften Kinder die  Aufrechterhaltung bestehender Einschränkungen für sich persönlich akzeptabel erachtet. Und darum hatte ich die Fragen gestellt: "Wo ist für dich die Grenze? Möchtest du dem Gesundheitsschutz künftig alles unterordnen, was dir bisher im Leben Freude bereitet hat?" [/quote] Was heißt hier "möchten". Das möchte ich natürlich nicht. Wenn es aber notwendig ist, wäre ich bereit dazu. Mehr noch: ich wäre noch zu wesentlich radikaleren Maßnahmen bereit. Denn umso wirkungsvoller wären diese und der Spuk wäre schneller vorbei. Und die Zeitdauer der einzelnen und auch dynamischen (s. skyeagle) Maßnahmen wäre jeweils wesentlich kürzer. Wobei du dann natürlich wieder mit dem "Wir-können-es-nicht-alleine-schaffen"-Argument kommst. Was für mich keines ist. Das ist es schon beim Klimawandel nicht. Eine Pandemie muss man als gesamtgesellschaftliche Herausforderung begreifen, eine globale Pandemie dann eben als globale Herausforderung. Und nochmals: man sollte angesichts der Corona-Pandemie nicht nur die Wertigkeit von Maßnahmen überprüfen, sondern auch mal die Wertigkeit all der Dinge hinterfragen, die wir hier so bedroht sehen, weil wir sie schon als selbstverständlich erachten. Das sind sie nämlich nicht. Noch nicht einmal ein Stadionbesuch.
  5. Auf den Centimeter und ich erhöhe auf Zamorano, was die Sprungkraft angeht :smirk:
  6. [quote=skyeagle] Wir sind hier jetzt eigentlich auch eher in der fundamentalen Corona-Diskussion und eigentlich müsste das im D&D stehen, dennoch diek urze Rückfrage: Was genau ist denn Dein Problem? [/quote] Guten Morgen skyeagle, meine Ausführungen waren in erster Linie eine Reaktion auf die Gedanken von WA und bezogen sich nicht auf meine Einschätzung der Angemessenheit aktueller Coronamassnahmen. Es geht mir darum, ob wir langfristig mit den Verschiebungen der Werterelationen, die die Omnipräsenz des Themas "Corona" mit sich gebracht hat, leben möchten. Und, ich erwähnte es, das ist natürlich auch in meinem Freundeskreis ein sehr emotional und kontrovers diskutierter Punkt. Mich besorgt es, wenn ein reflektierter und besonnener Mensch wie WA mit Hinweis auf die nicht geimpften Kinder die Aufrechterhaltung bestehender Einschränkungen für sich persönlich akzeptabel erachtet. Und darum hatte ich die Fragen gestellt: "Wo ist für dich die Grenze? Möchtest du dem Gesundheitsschutz künftig alles unterordnen, was dir bisher im Leben Freude bereitet hat?" Bitte mach dir die Mühe und lies es unter diesem Gesichtspunkt nochmal durch. Wenn mein Problem dann noch unklar sein sollte, lass es mich wissen.
  7. [quote=derUlukai] Wahllos ist eigentlich genau das richtige Stichwort. Natürlich ist letztendlich die Politik dafür verantwortlich und die hätte es auch in der Hand die Situation zu ändern. Nach all den Priorisierungsdebatten halt gleich das nächste Armutszeugnis, nur weil man mit "Freigabe für alle (die an was kommen)" punkten wollte.. Gut finden muss man das letztlich assoziale verhalten (man will ja unbedingt wieder in den Urlaub) einiger Individuen trotzdem nicht. Steck dir dein Neiddebatte erdichten also sonstwo hin. Und zumindest das hiesige impfzentrum ist auch nicht deshalb nur ansatzweise ausgelastet, weil da niemand seine Termine absagt, sondern eigener Aussage zufolge aufgrund des Mangels an imfpstoff, da das meiste mittlerweile an die Hausärzte gehen würde (Fachärzte wurden da mal wieder nicht erwähnt..) [/quote] Wenn du das alles so super weißt, dann kennst du sicher auch die richtige Lösung. Was heißt denn bitte "Nach all den Priorisierungsdebatten halt gleich das nächste Armutszeugnis"? War die Priorisierung denn falsch oder ein Armutszeugnis? Wie hättest du es denn angegangen? Und weiter: Freigabe für alle ein Fehler? Dann war die Priorisierung doch nicht so falsch? Oder geht's dir einfach nur um's Meckern? Ich bin nach wie vor der Meinung, die Impfzentren mit den mobilen Impfteams hätten das auch weiterhin am besten hinbekommen, verstehe aber auch die Bundesregierung, der der Druck, die Haus- und Betriebsärzte mit ins Boot zu holen, zu groß war. Dass der Impfstoff auch weiterhin nicht unbegrenzt zur Verfügung steht, war allerdings immer bekannt.
  8. [quote=LDKler_neu] [quote=Basaltkopp]Für mich spricht wirklich nicht dagegen, sich vom HA impfen zu lassen. [/quote]Ja klar, aber genauso wenig gibt es Gründe gegen die Impfzentren. Dort ist alles bestens organisiert, sowohl bei meiner Frau als auch bei mir hat es jeweils 35 Minuten gedauert. Für ein simples Folgerezept beim Hausarzt warte ich manchmal länger. [/quote] Natürlich spricht nichts dagegen, sich in den Impfzentren impfen zu lassen. Insbesondere wenn es dort besser passt als beim HA oder man dort sogar früher dran kommt. derUlukai hatte ein Problem damit, dass die Impfzentren jetzt nicht mehr ausgelastet sind, weil die HÄ seiner Meinung nach zu viel Impfstoff bekommen. Und da habe ich nur angemerkt, dass es doch egal ist, wer impft und dass es eben einige Leute gibt, für die es viel einfach ist, sich vom HA impfen zu lassen. Die Impfzentren haben ihre Berechtigung und wer sich da impfen lassen will kann das selbstverständlich gerne tun.
  9. Eine Reihe von Länder bzw. Verantwortlichen verschieben weitere Öffnungen oder verschärfen wieder Maßnahmen wegen der Deltavariante: Moskau, Lissabon, Wales, England, New South Wales (Australien). Ist das vernünftig oder übertriebene Vorsorge? Wäre schön, wenn die, die das für nicht erforderlich halten, ohne polemischen Unsinn auskämen, danke.
  10. [quote=2cvrs] [quote=WuerzburgerAdler] [quote=derUlukai] [quote=Vael] [quote=Basaltkopp] [quote=Diegito] Ab September/Oktober dann mit Vollauslastung [/quote] Hast Du das nicht letztens Jahr auch schon geschrieben? [/quote] Ich bleibe erst mal dabei, alles durchimpfen, und ein wenig abwarten wie die Varianten auf die Impfstoffe reagieren, es kommen immer mehr und mehr neue dazu und irgendwann haste nen Bastard, den die Impfstoffe scheiß egal sind. [/quote] Das heißt, wir verzichten einfach weiter so lange auf Freiheiten, bis neue Mutationen stark genug sind, dass wir die Freiheiten sowieso wieder einschränken müssten? Macht natürlich Sinn.. [/quote] Nein. Die Idee ist, die Fallzahlen, sprich Infektionen, so niedrig zu halten, dass eine Mutation sich nicht verbreiten, geschweige denn durchsetzen kann. Das ist was anderes. [/quote] Das ist ein Punkt, den wir natürlich auch im Freundeskreis sehr konfrontativ diskutieren. Worauf ich aber noch nie eine für mich akzeptable Antwort bekommen habe: Wir leben in Deutschland nicht in einer Blase. In der Welt werden sich mit grösster Wahrscheinlichkeit unzählige Mutanten entwickeln und verbreiten. Wie lange seid ihr bereit, einen grossen Teil dessen, was ihr am Leben liebt, der Zielsetzung "Minimum Covid" unterzuordnen? [/quote] Wenn es sein muss ein Leben Lang? Wobei ich in Sachen Impfstoff und Heilungsmöglichkeiten eher davon ausgehe das sich Covid in spätestens 10 Jahren erledigt hat als Pandemietreiber.... allerdings kommen irgendwann dann halt andere Krankheiten.
  11. [quote=Basaltkopp]Für mich spricht wirklich nicht dagegen, sich vom HA impfen zu lassen. [/quote]Ja klar, aber genauso wenig gibt es Gründe gegen die Impfzentren. Dort ist alles bestens organisiert, sowohl bei meiner Frau als auch bei mir hat es jeweils 35 Minuten gedauert. Für ein simples Folgerezept beim Hausarzt warte ich manchmal länger.
  12. Ich war nie in einem Impfzentrum, hier aber der Infotext von der offiziellen Seite der Impfzetrums im WW: Wie ist der Ablauf des Impfvorgangs im Impfzentrum? Nachdem ein Termin telefonisch bei der landesweiten Terminvergabestelle erteilt wurde, erhalten Sie ihre Legitimation und weitere Informationen per Post. Im Impfzentrum ist diese Legitimation dann bei der Anmeldung vorzulegen. Im Wartebereich erfolgt eine Aufklärung über die Impfung und mögliche Risiken durch Info-Bildschirme und einen Arzt. Im Anschluss erhalten Sie ihre Impfung. Nach der Impfung werden Sie für einen kurzen Zeitraum noch von medizinischem Personal beaufsichtigt. Wenn alles in Ordnung ist, erhalten Sie ihre Dokumentation und können das Impfzentrum wieder verlassen. Für Zwischenfälle stehen Ärzte und medizinisches Personal jederzeit zur Verfügung. Dauer insgesamt: ca. 1 Stunde Aber wichtiger noch ist die Anreise. Wenn man ganz aus dem Süden kommt, sind das gut und gerne 40 km. Die dann mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, da bist Du den halben Tag unterwegs. Und hast teilweise noch 900 m Fußweg (minimum 200m) vor der Haltestelle bis zum Impfzentrum. Mit dem Bus ist man aus Montabaur eine gute Stunde unterwegs. Der fährt maximal stündlich. Samstags fährt einer um 10:30 und der nächste um 13:30. Für mich spricht wirklich nicht dagegen, sich vom HA impfen zu lassen.